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Hüttenberg, das erzene Herz der Norischen Region 
Auf den waldreichen Hängen und Talböden der Seetaler Alpen erstreckt sich die Gemeinde mit den Ortsteilen Hüttenberg, Lölling, Knappenberg, Semlach, Heft, Mosinz, Dörfl, St. Johann am Pressen, Zosen, St. Martin am Silberberg und Unterwald auf eine Fläche von 134 Quadratkilometern.
Als ehemalige Bergbaugemeinde hat Hüttenberg seine kulturellen und gesellschaftlichen Wurzeln in Brauchtum und Tradition der Bergleute. Dies zeigt sich im regen Vereinsleben, den vielen kulturellen Veranstaltungen und dem lebendigen Kunsthandwerk. In Hüttenberg gelingt auf harmonische Weise die Vereinigung von heimischer und fremder Kultur, von Tradition und moderner Kunst, von altem Bauhandwerk und zeitgemäßer Architektur.
Hüttenberg sieht seinen Auftrag für die Zukunft neben dem Erhalt und der Stärkung der regionalen Kultur und Wirtschaft vor allem im Aufbau überregionaler Beziehungen im In- und Ausland, als Zentrum für nationalen und internationalen Kultur- und Wissensaustausch. In diesem Sinne wird der völkerverbindende Anspruch des Heinrich-Harrer-Museums weitergetragen und die Entwicklung des Geozentrums zu einem Ort der Zusammenarbeit von Fachleuten aus der ganzen Welt unterstützt.

Kulturen - Entdeckungen - Begegnungen
Das Heinrich-Harrer-Museum ist ein Ort der kulturellen Begegnung und ein Zentrum für Menschen, die die Vielfalt unserer Erde reizt. Gewidmet ist es Heinrich Harrer, einem der letzten Forschungsreisenden dieser Welt, der von seinen vielen Reisen unzählige faszinierende Ausstellungsstücke mitgebracht hat. Diese Ausstellungsstücke ermöglichen zusammen mit seinen Schriften und Büchern und dem umfangreichen Bildarchiv einen faszinierenden Blick in das Lebenswerk dieses großen Entdeckers, dessen Leistungen mit zahlreichen Ehrungen im In- und Ausland ausgezeichnet wurden. Das Bildarchiv enthält weit über 100.000 Fotografien, Landkarten und eigenhändige Zeichnungen, die Heinrich Harrer während seiner Reisen angefertigt hat.
 Auf einer Fläche von 1.000 m² findet der Besucher über 4.000 Exponate in mehreren Abteilungen: Beginnend mit dem biographischen Teil über das sportliche und bergsteigerische Leben Heinrich Harrers, folgt eine museale Weltreise durch Tibet, Afrika, Borneo, Surinam, den Andamanen-Inseln und zum Rio Xingu. In verschiedenen Multimedia-Shows entdeckt der Besucher die Welt und ihre Kulturen mit den Augen Harrers.
Zur großen Tibet-Ausstellung gehört ein buddhistischer Gebetsraum, der von Seiner Heiligkeit, dem XIV. Dalai Lama, 1992 selbst geweiht wurde. Im Thronraum befindet sich der Prunksessel, auf dem nur der Dalai Lama sitzen darf, sowie ein großes Mandala. Dieses Mandala, ein kompliziertes Streubild aus verschiedenfarbigem Sand, ist bis zum nächsten Ritus der Mönche, die es in Meditationsübungen geschaffen haben, für die Besichtigung zugänglich.
Eine Erweiterung der Tibet-Ausstellung unter freiem Himmel ist der Lingkor, ein tibetischer Pilgerpfad an der Felswand gegenüber dem Museum, der mit Bauten und Symbolen zusätzliche Einblicke in den tibetischen Buddhismus bietet. Der Lingkor wurde am 23. Oktober 2002 von Seiner Heiligkeit, dem Dalai Lama im Rahmen seines Besuchs in Hüttenberg gesegnet.
Seit 2002 gibt es den Förderverein "Freunde des Heinrich-Harrer-Museums Hüttenberg", der das Museum vor allem in folgenden Punkten unterstützen wird: · Ergänzung und Erweiterung der Sammlung des Harrer-Museums · Aufarbeitung und Präsentation des Archives (Exponate, Schriften, Foto-, Film- und Tonmaterial) · Herstellung einer Museumsbibliothek · Sonderausstellungen · Publikationen über das Museum und das Lebenswerk Heinrich Harrers · Hilfsmaßnahmen für unterdrückte Ethnien dieser Erde, insbesondere jener, mit denen Heinrich Harrer im Zuge seiner Expeditionen in Kontakt gekommen ist
Nährere Informationen unter mailto:office@harrermuseum.at.
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