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Natururlaub inmitten der Könige der Ostalpen

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

Unberührte Natur. Stille Täler. Glasklare Bergseen, blühende Almwiesen. Unverbaute Gletscherbäche, Wasserfälle. Bartgeier, Steinböcke und Murmeltiere. In der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern zeigt sich die Natur in ihrer schönsten Vielfalt. Die Bergwelt der Hohen Tauern, der südlichste Teil des Salzburger Landes, lädt ein zum Urlaub vom Alltag. Früher Grenzwall zwischen Nord und Süd, nur über unwegsame Saumpfade für Händler passierbar, hat diese Bergwelt auch bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Einst war es das Reich der Wettermacher, wilden Frauen und Venedigermandln. Mit ihrer Hilfe erklärten sich die Menschen die unheimlichen Vorgänge in der Natur und machten das Geheimnisvolle vorstellbar. Diese Verbundenheit mit der unbändigen Kraft der Urgewalten ist auch heute noch spürbar.

Brauchtum, Tradition und echte Gastfreundschaft sind hier seit Generationen tief verwurzelt. Sie machen die Nationalparkregion zu einer der beliebtesten Urlaubsdestinationen für Natur-Urlauber, Familien und Sportbegeisterte.

Zwischen 800 und 3.800 Metern Seehöhe, zu Land, zu Wasser und in der Luft, lässt die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern kaum Urlaubswünsche offen. 19 Orte sorgen dabei für unvergessliche Ferientage. Sei es zu Fuß, mit dem Rad, dem Bike oder auf dem Rücken der Pferde, mit der Angelrute, dem Golfschläger, dem Paragleiter oder dem Badeanzug - die Nationalparkregion hat viele Möglichkeiten, entdeckt zu werden. Der Sommergenuss kennt keine Grenzen.


Arche Noah Nationalpark Hohe Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit 1.800 km2 Ausdehnung das größte Schutzgebiet der Alpen und das zweitgrößte in Europa. Er zählt zu den großartigsten Landschaften der Erde und ist eine Arche Noah für tausende Tier- und Pflanzenarten. Eine Insel der Natur im Herzen Europas. Österreichs höchste Berggipfel (Großglockner und Großvenediger), weite Gletscherflächen, alpine Rasen, Felsen und Wasserfälle aber auch Jahrhunderte alte Kulturlandschaften prägen sein Aussehen. Der Nationalpark Hohe Tauern beeindruckt auch durch seine Formenvielfalt. Der Höhenunterschied vom tiefstgelegenen Punkt bis zum Gipfel des Großglockners beträgt nahezu 2.600 Meter.

Die Naturgeschichte der Hohen Tauern ist geprägt von katastrophalen Ereignissen wie den Eiszeiten aber auch vom ständigen Auf-, Um- und Abbau der Natur. Die Tiere und Pflanzen haben gelernt mit den extremen Bedingungen des Hochgebirges zurechtzukommen: nährstoffarme Böden, extreme Temperaturen, Regen und Sonne. Sie führen mitunter ein Leben an der Existenzgrenze. Kaum eine andere Landschaft Österreichs birgt derart viele Highlights. Der Nationalpark ist aber auch eine Welt der kleinen und verborgenen Schönheiten. Zeit und Geduld sind die Schlüssel dafür.

Zu den Charaktertieren des Nationalparks Hohe Tauern zählen der Steinbock oder die in Europa gefährdeten Tierarten, wie der Weißkopfgeier und der Bartgeier, der seit 1986 als Teil eines Projektes des WWF und des Nationalparks Hohe Tauern wieder angesiedelt wurde.

Lust aufs Land verspüren – Bauernherbst

„Die Liebe geht durch den Magen“ – so ein Sprichwort. Um die Liebe zur Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern zu entdecken, kommt man deshalb am besten im Herbst. Denn wenn die Natur sich im farbenprächtigsten Kleid zeigt, werden Köstlichkeiten aufgetischt und Spezialitäten nach Omas Rezeptbuch gekocht. Die Ernte wird eingeholt und Kühe, Kälber, Schafe und Schweine von den Almen ins Tal getrieben. Anlass genug, zwischen 4. September und 26. Oktober 2005 in den 19 Orten der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern den Bauernherbst zu feiern.

Von Jahr zu Jahr begeistern sich immer mehr Besucher für diese herrliche Festzeit. Ziel ist es, die bäuerliche und dörfliche Kultur in ursprünglicher Form gemeinsam mit den Gästen zu erleben. Ein umfangreiches Bauernherbst-Programm erwartet die Besucher. In diesem Jahr findet das landesweite Bauernherbst Eröffnungsfest am 4. September 2005 in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern in Taxenbach statt. Unter dem Motto „Feiern – Verkosten – Kultur“ ist für jeden etwas dabei. So kann man auf Bauernmärkten, Musikkapellen, Trachtengruppen, die traditionelle Kultur und das bäuerliche Leben sowie die regionaltypischen Produkte kennen lernen. Bäuerliche Handwerkskunst wie Almkranzbinden, Holzschindlmachen, Statuen schnitzen haben lange Tradition und werden vielerorts gezeigt. Aus Freude darüber, vom Unglück verschont geblieben zu sein, bekränzen die Almleute ihr Vieh mit Blumen und Glocken für den Marsch zu ihren Winterquartieren ins Tal.

Bauerherbstzeit ist auch Erntezeit und deshalb darf das Kulinarische nicht fehlen. Bauernherbstwirte und Nationalparkwirte bieten traditionelle Schmankerl an. Kaspressknödelsuppe oder Kasnocken stehen hier auf der Speisekarte. Dazu ein selbstgebrannter Vogelbeerschnaps. Dass hier in der Bioregion Nationalpark Hohe Tauern echte, unverfälschte Nahrungsmittel verwendet werden, schmeckt man ganz einfach. Bäuerliche Produkte wie z.B. den würzigen Pinzgauer Käse oder geräuchertes Rindfleisch und Speck kann man auch direkt am Bauernhof kaufen.

So gestärkt ist der goldene Herbst auch die beste Wanderzeit. Wanderungen in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern sind in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden möglich. Von leichten Almwanderungen in die Hochtäler des Nationalparks Hohe Tauern bis zu hochalpine Touren: es ist für jeden etwas dabei. Gerade im Herbst sind die Aussichten grandios.

A-5672 Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern 100
Tel. +43 (0) 65 46 / 40 122, Fax. +43 (0) 65 46 / 40 122 – 20
mailto:ferienregion@nationalpark.at, http://www.nationalpark.at