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Das Mostviertel: mild & wild

Der reizvolle Kontrast zwischen dem milden, fruchtbaren Land an der Donau im Norden und der wild-romantischen alpinen Bergwelt im Süden verführt zu abwechslungsreichen Entdeckungsreisen durch die Hügellandschaften, Bergabenteuern und geschichtsträchtigen Genussurlauben.

 

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Mild & Wild

Ötscher Rauher Kamm

Das Mostviertel ist Niederösterreichs Viertel der Verführung. Ein aufblühendes Genussrefugium zwischen Donau und Ötscher. Der reizvolle Kontrast zwischen dem milden, fruchtbaren Land im Norden und der wild-romantischen alpinen Bergwelt im Süden verführt zu abwechslungsreichen Entdeckungsreisen. Felsformationen, tiefe Schluchten und sprudelnde Wasser prägen rund um die Naturparke zwischen Ötscher und Hochkar die alpine Bergwelt. Dort war die Heimat der "schwarzen Grafen", wie die Hammerherren einst genannt wurden. Heute erzählen Museen und Themenwege Geschichten aus jenen Zeiten.

Mostviertler Birnenmost

Mostbarone

Im sanft hügeligen Land an der Donau ist die Heimat der Mostbarone und Edelbrenner. Im milden Klima entlang der 200 Kilometer langen Moststraße gedeihen die Mostbirnen, aus denen die Produzenten Birnenmoste, Fruchtsäfte und -brände mit einer erstaunlichen Geschmacksvielfalt herstellen. Birnenmoste sind europaweit etwas Einzigartiges, denn fast überall sonst trinkt man Apfelmost. Die vielfach sortenreinen Mostviertler Birnenmoste überraschen mit ihrem feinen Geschmack: von birnig-mild über spritzig-frisch bis zu kantig-kräftig reicht die Palette. Da sind sie beim Gafringwirt, einem der 20 Mostbarone bestens beraten um regionale Kostbarkeiten zu genießen und die Kulturlandschaft rundum zu entdecken.

Mostviertel: die "Wiege Österreichs"

© Wein Franz - Vierkanthof im Mostviertel

Wie Funde aus der Altsteinzeit (rund 5.000 v. Chr.) belegen, war das Mostviertel schon sehr früh besiedelt. Um Christi Geburt lebten Römer im Mostviertel. Ihre Spuren sind heute noch zu schmecken, denn sie weihten die Bewohner in die Kunst der Obstveredelung und des Weinbaus ein. Das Mostviertel ist auch die „Wiege“ des heutigen Österreich. Im Jahr 996 schenkte Kaiser Otto III. dem Bischof von Freising 1000 Hektar Land in der Gegend unserer Nachbargemeinde Neuhofen/Ybbs. In der Schenkungsurkunde scheint erstmals der Name „Ostarrichi" auf, aus dem sich im Laufe der Jahre „Österreich“ entwickelte.

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