Guschein

Unser Blog – Für alle, die mehr wissen wollen. Von Urlaubstipps über Blicke ins Land, persönlichen Geschichten und interessanten Details bis hin zu Wissenswertem aus Österreich.

Erholung gefunden in Traunkirchen

Wenn Sie genug haben von Hektik, Autolärm und Menschenmassen, hat Susanne K. einen Tipp:

"Kleine Stadtflucht für zwei Tage. Wandern. Gut Essen. Viel Schlafen:

Meine Freundin Eleonore und ich können bezeugen, es wirkt. Und das Landhotel Das Traunsee in Traunkirchen ist dafür eine ideale Homebase. Nachmachen empfohlen!"

 

 

Kurzurlaub ohne Auto

Mit der Bahn direkt in Traunkirchen Ort anreisen

Im prächtigen oberösterreichischen Salzkammergut gelegen ist Traunkirchen öffentlich gut zu erreichen.

Die Lokalbahn bringt Gäste direkt in den kleinen Ort am Traunsee, und ab hier ist der gesamte Urlaub wunderbar zu Fuß zu machen.

Mehrere ausgezeichnete Lokale, historische Schätze und landschaftlich lohnenswerte, dabei einfache Wanderungen finden sich hier konzentriert –

perfekt für einen Kurzurlaub ohne Auto.

Glücksplätze entdecken

Gipfelpanorama am Sonnstein
Aussicht vom Sonnstein auf den Traunsee und Ebensee
Einstieg in den Wanderweg zum Sonnstein

Wie malerisch sich die Halbinsel in den Traunsee schmiegt, dicht bebaut mit großteils historischen Häuschen, sehen wir vom Gipfel des Sonnsteins aus. Eine abwechslungsreiche Wanderung, bei der wir zuerst an üppigen Wiesen und einem gemütlich plätschernden Gebirgsbach entlang spazieren und am Ende tatsächlich ein bisschen kraxeln dürfen, führt uns zum Gipfelkreuz. Der Ausblick ist gigantisch. Vis à vis thront mächtig der die Region angenehm ruhig dominierende Traunstein.

 

Im Süden blicken wir nach Ebensee im Osten bis Gmunden – aber nirgendwo ist es so pittoresk wie in Traunkirchen. Und das Zentrum von alledem ist der Traunsee, kalt und klar. Die Menschen hier scheinen sehr gut verstanden zu haben, was für einen Schatz sie in den Traditionen der Region haben.

 

ECHTES POSTKARTENIDYLL 

 

Der Ort mit seinen kleinen, verschlungenen Gässchen und der Seepromenade wirkt bis ins Detail wie denkmalgeschützt. Die Dächer der Bootsschuppen sind von altem Moos überzogen, und wir entdecken Schnitzereien auf einem Pfahl beim Anleger.

Jung und Alt trägt ganz selbstverständlich auch Tracht. Dabei erleben wir Traunkirchen überhaupt nicht als verstaubt, sondern vielmehr lebendig, freundlich und offen. Und das liegt vor allem an der modernen Gastronomie.

Land und See geniessen

Im Zentrum des Ortes befindet sich mit der Poststube 1327 ein Wirtshaus der Gastgeberfamilie Gröller, das traditionelle Elemente frisch interpretiert. Der gemütliche, flaschengrün gekachelte Ofen (ganz typisch für die Region rund um Gmunden) harmoniert ganz vorzüglich mit der schlichten, zeitgemäßen Einrichtung. Auf der Karte finden sich regionale Spezialitäten wie Feines von Wollschwein oder Almochse, sowie natürlich frischer Fisch aus dem See.

Es ist faszinierend, was die Köche aus den Kräutern, die sie auf den üppigen Wiesen rund um Traunkirchen finden, zaubern. Der Küchenchef Oliver Drtina kann bei seiner Arbeit auf die Unterstützung des vielfach ausgezeichneten Lukas Nagl vertrauen. Dieser wiederum ist der Küchenchef im Gourmet-Restaurant Boothaus, keine fünf Gehminuten entfernt, direkt im Landhotel Das Traunsee ****S.

Mit sich und der Welt im Reinen

Der Blick aus unserem Zimmer direkt auf den Traunsee
Nach aktiver Wanderung in Ruhe am Steg entspannen

Wer Wert legt auf einen nachhaltigen, ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt legt, merkt anhand von vielen Details, dass sich auch das Landhotel Das Traunsee darum bemüht. Verpackungen etwa sind vom vielseitigen Frühstücksbuffet komplett verbannt, das gefällt uns.

 

EIN KRAFTPLATZ

 

Obwohl Traunkirchen nun wirklich nicht groß ist, finden wir immer neue Wege. Einmal zieht es uns Richtung Kalvarienberg, vorbei an prächtigen Villen. Dann wieder bestaunen wir die Fischerkanzel in der ehemaligen Klosterkirche mit ihren aus dem Leben gegriffenen Schnitzereien. Immer wieder gerne spazieren wir an der Seepromenade entlang, besuchen die Schwanenfamilie mit ihren fünf frisch geschlüpften Jungen, atmen die klare Seeluft tief ein und genießen danach "erste Reihe fußfrei" die Ruhe auf der privaten Seeterrasse.

Die Ruhe mit nach Hause nehmen

Gemütlicher Abstieg auf sanftem Wanderpfad durch den Wald

So ein Wochenende wirkt, habe ich geschrieben.

 

Aber wie? Mir ist Folgendes aufgefallen:

Wir sind ruhiger geworden.

 

Ganz konkret. Fielen wir uns beim ersten Abendessen noch fast ins Wort bei unseren Gesprächen, denn Freundinnen haben sich ja nun wirklich immer etwas zu erzählen, hat unsere Unterhaltung beim sonntäglichen Frühstück vor der Abreise angenehme Pausen.

 

Tempo ist draussen, Genuss ist drin.

 

Jetzt gilt es, diesen neuen, ruhigen Puls in unser durch-getaktetes Leben in der Stadt mitzunehmen – oder ganz bald wieder zu kommen!

Ein paar Impressionen...